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Transkript

Hallo und herzlich willkommen bei Coconut-Talk, deinem Podcast über das Leben in Indonesien!

Ich bin deine Gastgeberin Gunda und gemeinsam mit meinen Gästen werden wir die zahlreichen Inseln Indonesiens entdecken.

Freu dich auf spannende, kuriose und manchmal auch kritische Themen.

Viel Spaß beim Zuhören und beim Erkunden des größten Inselreichs der Welt!

Gunda: Selamat datang und herzlich willkommen zu unserer heutigen Folge von Coconut-Talk.

Zu Gast bei mir ist heute die Bärbel aus Weinbach, das liegt in Hessen.

Bärbel lebt seit sieben Jahren fest auf Lombok, und zwar in der Gegend von Senggigi. Wir werden uns heute über Indonesien vor 25 Jahren unterhalten, wie es ist, wenn man als Seniorin nach Indonesien auswandert und welche täglichen Herausforderungen man dabei meistert.

Liebe Bärbel, hallo erstmal, schön dass du da bist!

Bärbel: Hallo Gunda, ich freue mich auf unser Gespräch und freue mich, dass ich teilhaben darf.

Gunda: Schön, ich freue mich auch ganz arg. Magst du vielleicht erstmal mit eigenen Worten ein bisschen was dazu sagen, was du auf Lombok machst.

Bärbel: Ja, ich bin in der glücklichen Lage, schon in Rente zu sein. Wir sind vor sieben Jahren hergekommen, da war ich schon in Rente und mein Mann in passiver Altersteilzeit, so konnten wir früher gehen. Inzwischen sind wir beide Rentner und leben hier ein schönes Leben, ohne arbeiten zu müssen. Wir genießen unsere Rente und die schönen Seiten Indonesiens auf Lombok.

Gunda: Wow, das klingt schön. Der Traum von vielen!

Bärbel: Ja, das denke ich auch immer wieder, dass es viele erträumen, so leben zu können.

Gunda: Magst du vielleicht noch erzählen, wie das dazu gekommen ist und warum Indonesien? Wie das dazu kam, dass du jetzt da bist, wo du bist?

Bärbel: Das fing eigentlich vor ungefähr 25 Jahren an, als wir mit einem holländischen Freund über Urlaub gesprochen haben und wohin wir nächstes Jahr fahren und er meinte dann: ach, fahrt doch mal nach Indonesien! Da war ich schon oft und da ist es toll! Da braucht ihr einfach nur hin fliegen und euch dann über Land fortbewegen, das ist ganz prima. Dann hat er uns noch Bilder gezeigt und sie waren wunderschön und irgendwie haben wir erstmal auf der Landkarte geguckt, wo Indonesien liegt, aber wir waren irgendwie direkt angetan von der Idee. Mein Schwager hat uns dann einen Reiseführer zu Weihnachten geschenkt, sodass wir noch mehr gezwungen waren, nach Indonesien zu fliegen. Und dann sind wir 96 das erste Mal nach Jakarta geflogen. Und von da aus haben wir uns über Land mit öffentlichen Verkehrsmitteln bis nach Bali fortbewegt. Mit der Sprache war es mehr schlecht als recht, weil mein Englisch war zu dem Zeitpunkt sehr schlecht. Ich hatte 20 Jahre lang kein Wort mehr gesprochen, aber das war auch alles kein Problem – mit Händen und Füßen ging das prima.

Und dann sind wir erstmal nach Bali und waren begeistert von dem Land. So sehr, dass wir jedes Jahr wieder hin geflogen sind, nachher dann sogar zweimal im Jahr.

Wir haben dann alle Inseln erkundet und 99 sind wir bis zum ersten Mal nach Lombok. Da haben wir unsere Freunde kennengelernt, eine Deutsche mit ihrem indonesischen Mann. Seitdem waren wir jedes Jahr einmal bei denen. Wir haben das dann immer noch verbunden mit anderen Inseln, aber wir waren jedes Jahr bei ihnen auf Lombok, weil wir einfach eine gute Freundschaft hatten oder haben. Und so haben wir uns in Lombok verliebt. Viele Leute kannten wir dann auch. Durch die sind wir dann irgendwie hier hängen geblieben. Die Idee, auszuwandern, die gab es eigentlich schon, ich weiß nicht, seit wann, aber es kam schon recht früh. So in Richtung, wenn wir in Rente sind, dann wollen wir hier leben. Und schließlich haben wir unser Grundstück gefunden und drauf gebaut und leben jetzt in unserem schönen Häuschen.

Gunda: Super, das klingt toll! Ist da auch noch Platz in dem Häuschen?

Bärbel: Für Urlauber haben wir immer ein Gästezimmer.

Gunda: Oh schön! Okay, das ist gut zu wissen!

Bärbel: Wir haben ein ganz normales Einfamilienhaus, ein kleines Häuschen mit 2 Schlafzimmern, eins für uns und eins für Gäste mit zwei Bädern. Und einer riesengroßen Terrasse, die unser Wohnzimmer ist.

Gunda: Ja, das ist eigentlich das Wichtigste hier.

Bärbel: Wobei das eigentlich nur für Westler wichtig ist. Die Indonesier sind eigentlich immer im Inneren ihrer Häuser komischerweise. Die legen keinen Wert auf Terrassen irgendwie. Wenn man ein Haus mietet, haben sie eigentlich nie großartig Terrasse davor. Wenn man mal Glück hat, passen zwei Stühle davor, aber ein Tisch, das ist schon schwierig. Oftmals spielt sich alles im Haus ab, das ist irgendwie seltsam. Bei uns, wir sind eigentlich nur draußen, wir machen alles draußen.

Gunda: Ja, das ist schon der erste große Unterschied bei den Kulturen. Sie sind lieber innen im Haus und haben auch gerne die ganzen Lichter an und die Tür zu.

Bärbel: Ja, wirklich! Und noch die Klimaanlage und der Fernseher läuft den ganzen Tag, das ist typisch indonesisch. Wir sind lieber draußen und gucken in die Natur und genießen die Natur.

Gunda: Fangen wir doch gleich mal ganz am Anfang an. Indonesien, damals vor 25 Jahren, das war 1996, hast du gerade schon gesagt, welche Erlebnisse sind dir da noch in Erinnerung? Das war ja bestimmt was ganz anderes als heutzutage.

Bärbel: Das kann man mit heute überhaupt nicht mehr vergleichen. Das fängt beim Verkehr an, damals waren die meisten mit Abstand die Mopeds und inzwischen fahren ja wirklich fast mehr Autos und LKWs durch die Gegend. Der Verkehr war noch viel weniger. Von den Häusern her auch, es waren viel mehr einfachere Häusern, inzwischen sind es viel mehr Steinhäuser, viel mehr feste Häuser als früher. Die ganze Infrastruktur, die Straßen sind viel besser inzwischen ausgebaut. Handys gab es überhaupt nicht und erst die Kommunikation! Ich weiß nicht, ob sie vergleichbar mit deutschen Telefonzellen sind, die es ja auch nicht mehr gibt, es gab früher sogenannte Wartels, das waren öffentliche Telefone. Telefonieren konnte man dort für ein Schweinegeld, auf Deutsch gesagt. Wenn man dann hier angekommen war, hat mal kurz bei irgendwem zu Hause angerufen, nur ganz kurz gesagt: Wir sind gut angekommen. Das war der einzige Kontakt in die Heimat. Nur damit sie wussten, das wir gut angekommen sind. Inzwischen mit WhatsApp und Skype und was es nicht alles gibt, ist es ja auch kein Problem mehr. Jeder hat ein Handy, das klappte früher alles noch gar nicht mit der Kommunikation, es war viel schwieriger. Auch die Orientierung auf dem Straßen. Es gab keine Straßenschilder, es gab aber auch kein Google Maps, dass man irgendwie Navigation oder sowas betreiben konnte. Das ist unvorstellbar. Heute macht man Maps an und lässt sich irgendwohin führen.

Das sind so Sachen, die mir spontan einfallen. Es war eine andere Welt, alles war noch ursprünglicher. Es war auch irgendwie spannend und schön, weil man sich alles selbst erarbeiten konnte. Wir sind mit dem Reiseführer los und haben uns anhand dieser Reiseführer unsere Routen gebastelt, je nachdem, was da drin stand. Mit welchen Verkehrsmitteln, die wohin führen. So sind wir dann durch die Gegend gefahren, also das war spannend und da waren wir irgendwie auch immer ein bisschen stolz, wenn wir irgendwas geschafft hatten. Wenn man durch ganz Java mit dem öffentlichen Bus gefahren ist oder vom Flughafen bis zum Zentrum anhand des Reiseführers. Das war spannend und schön. Heute ist es viel einfacher, aber auch nichts mehr besonderes mehr. Das war es früher schon eher.

Gunda: Du hattest vorhin schon was wegen der englischen Sprache gesagt. Ich kann mir vorstellen, dass jener Zeit auch die Indonesier selber nicht viel Englisch konnten, oder?

Bärbel: Nee, die jungen Leute eigentlich schon, also die waren auch sehr erpicht darauf, mit einem zu sprechen, so wie sie auch heute noch sehr lernbegierig sind. Die Gegenden, wo Touristen waren, da haben viele Englisch gesprochen, da konnte man sich mit Englisch verständigen. Auf den Dörfern, aber das ist heute auch noch so, da sprechen auch gerade die Alten kein Englisch. Selbst Indonesisch ist teilweise noch schwierig, weil sie ihre eigene Sprache haben. Auf Lombok ist es Sasak, auf Bali ist es balinesisch. Die Alten können oftmals kein indonesisch, weil die das erst in der Schule hier lernen, also die indonesische Sprache. Viele Alte haben einfach die Schulbildung auch nicht und sprechen Sasak. Aber irgendeinen findet man dann, mit dem man sich unterhalten und verständigen kann, das hat bisher immer geklappt. Das war nie ein Problem!

Gunda: Schön.

Es muss ja für dich auch beeindruckend sein, diese Veränderungen oder die Entwicklung zu beobachten. Wie sich die Regionen weiterentwickelt haben, vor allem auch die touristischen Gegenden. Wie hast du das erlebt? Gibt es da positives und negatives oder wie empfindest du das so allgemein?

Bärbel: Sowohl als auch. Also das was positiv ist, ist wenn man hier lebt, dass man inzwischen unheimlich viel zu kaufen kriegt, also was Lebensmittel betrifft. So deutsches Brot, Schwarzbrot oder dunkles Vollkornbrot gab es früher alles nicht. Früher kriegte man den komischen weißen süßen Toast mit ganz schrecklich süßer Marmelade. Das war halt das Frühstück. Was gab es sonst großartig drauf, vielleicht mal Schokoladenstreusel.

Heute bekommt man nahezu alles, was man will. Wenn man es nicht im Geschäft bekommt, kann man das von Bali bestellen. Das ist schon irre, die Vielseitigkeit. Auch das Gastgewerbe, wenn man essen gehen will, bekommt man europäisch. Sushi, Indonesisch natürlich. Der Service hat sich unheimlich gemacht,

Was für uns vielleicht ein bisschen negativ oder ja, nicht so schön ist, will ich mal sagen ist die Bautätigkeit, die uns teilweise etwas überdimensioniert erscheint. Jetzt gerade auch im Süden von Lombok, Kuta, versuchen sie, ein zweites Bali draus zu machen. Die Regierung hat ja dieses Vorhaben, zehn neue Balis zu erschaffen. Da wird in Kuta, Lombok gebaut, was das Zeug hält. Da sind schöne, alte, ursprüngliche Fischerdörfchen verschwunden. Da ist super viel Beton unten, um eine MotorGP Rennstrecke zu bauen. Die ganze Natur wird beseitig. Das ist nicht schön, das Ursprüngliche, was es eigentlich da unten ausgemacht hat, ist weg. Das würde ich für uns eher als negativ sehen. Ich weiß, es gibt immer Leute, die das toll finden, aber uns gefällt es jetzt nicht so.

Aber ja, das passiert aber überall, nicht nur in Lombok. In Bali wird ja auch gebaut wie die Weltmeister. Die reißen auch alles ab, diese ganzen kleinen Geschäfte, die werden platt gemacht. Überall entstehen große Einkaufszentren oder irgendwelche Hotels. Alles wird größer. Ich weiß nicht, ob man das braucht, ob das auch auf Dauer gut tut. Vielleicht wird es mit der jetzigen Situation wieder etwas zurückgeworfen, vielleicht besinnt man sich auch wieder aufs Wesentliche. Ich hoffe, dass es wieder ein bisschen ursprünglicher wird und das ein bisschen mehr zurückkehrt, aber man weiß es nicht. Wir werden es nicht verhindern können, wir müssen damit leben.

Gunda: Ja, das sind die etwas negativen Auswirkungen des Tourismus. Im Endeffekt geht es immer nur höher, schneller, weiter und hier noch ein Hotel und da noch ein Einkaufszentrum. Das ist immer das Problematische, dabei die Balance zu halten.

Ich hoffe auch sehr, dass es, so schlimm die Krise auch ist, einfach in Zukunft ein bisschen, wie du gesagt hast, ursprünglicher zugeht.

Bärbel: Das wäre schön.

Viele sind auch gerade bei uns hier im Tourismus beschäftigt. Davon sind viele auch wieder notgedrungen in ihre Dörfer zurückgegangen und haben sich in der Landwirtschaft ein zweites Standbein aufgebaut. Vielleicht bleibt das dann auch ein bisschen so, wenn nachher wieder die Normalität zurückkehrt. Ich glaube, das würde der Insel und insgesamt Indonesien würde es gut tun, wenn das ein bisschen ausgewogener ist.

Gunda: War das schon immer geplant für euch, dass ihr aus Deutschland auswandern möchtet oder kam das eigentlich erst mit den ersten Indonesien-Besuchen?

Bärbel: Nee, das weiß ich gar nicht mehr, seit wann das war. Irgendwie hat mich das erste Mal hier dermaßen fasziniert und irgendwie ist der Wunsch so langsam gewachsen. Irgendwann war es klar, ich kann aber gar nicht mehr festmachen, wann das war. Aber es war schon lange klar. Die haben auch auf der Arbeit immer zu mir gesagt, dass es für die auch ganz klar war, dass wir nach Indonesien gehen würden. Das war schon immer unser Traum oder ganz früh unser Traum, der sich so zunehmend verfestigt hat.

Gunda: Und ich würde sagen. der Traum ist geglückt – ein Traumhaus auf einer Trauminsel!

Hattet ihr denn anfangs auch bürokratische Hürden zu bewältigen? Wie kann man sich das vorstellen, wenn man auswandern möchte? Wie war das bei euch damals?

Bärbel: Also, als Hürde habe ich das eigentlich nicht empfunden. Wir waren sehr gut vorbereitet und haben uns vorher informiert. was wir alles brauchen und wie wirs machen. Wir haben das dann quasi so abgearbeitet. Von daher haben wir eigentlich keine Schwierigkeiten in dem Sinne gehabt, das kann man nicht sagen. Es ist eigentlich alles ziemlich glatt gelaufen bei uns.

Gunda: Reibungslos, ja. Das ist schön zu hören, das ist ja nicht immer eine Selbstverständlichkeit.

Bärbel: Nee, das nicht, aber ich denke, das hat auch wirklich was damit zu tun, dass man sich vorher informiert und vorbereitet und weiß, auf was man sich einlässt und weiß, welche Papiere man braucht. Damit man nicht aus allen Wolken fällt, wenn irgendwas nicht klappt. Wenn man ganz gut vorbereitet ist, dann sollte es eigentlich auch ganz gut funktionieren.

Gunda: Wie kann man sich denn so deinen typischen Tagesablauf vorstellen auf einer Trauminsel? Was machst du? Erzähl doch mal ein bisschen.

Bärbel: Ich muss sagen, seitdem wir hier leben, frühstücken wir sehr ausgiebig. Etwas, das wir in Deutschland nie getan haben, da habe ich immer nur eine Tasse Kaffee getrunken und ab auf die Arbeit. Hier genießen wir unser Frühstück. Es ist eigentlich unsere wichtigste Mahlzeit, da frühstücken wir richtig lange und gemütlich mit Blick in die Berge und Blick auf den Pool und ins Grüne. Und je nachdem, dreimal die Woche kommt unsere Pembantu, unsere junge Frau, die sauber macht und putzt. Und meistens, wenn sie da ist, mache ich an den Tagen irgendwas selbst Haushaltsmäßig, eben was gerade so ansteht. Da bin ich dann meist auch zu Hause.

An den anderen Tagen fahren wir öfters durch die Gegend oder gucken uns irgendwas an. Oder wir fahren einkaufen, wobei fürs Einkaufen muss man auch mehr Zeit einkalkulieren als in Deutschland. Wir bekommen nicht in allen Geschäften alles, sondern müssen halt viele Stationen abfahren und auch mal gucken, wo es was gibt, wo es was gerade gibt. Es gibt es auch nicht immer alles, wenn man einkauft. Man ist dann schon länger unterwegs. Nicht wie in Deutschland, da fährt man in den Supermarkt, kauft ein und ist in einer halben Stunde wieder zu Hause – das ist hier nicht so!

Aber wir haben ja Zeit und von daher ist das nicht so schlimm. An den anderen Tagen machen wir sonst irgendwas und am Sonntag sind wir eigentlich immer zum Sunday Lunch. Da ist ein Österreicher, der das veranstaltet. Der kocht da schön ein Menü und wir treffen uns mit etlichen Freunden und Bekannten. Das ist immer sehr nett und schön.

Abends gehen wir dann ab und an auch mal essen, was hier in Indonesien durchaus erschwinglich ist. Im Gegensatz zu Deutschland, wenn man hier Essen geht, kommt man mit sehr wenig Geld sehr gut weg. Und da treffen wir uns auch wieder mit Leuten und so kriegt man die Woche, die Tage gut rum.

Gunda: Schön, das klingt nach viel Genießen!

Bärbel: Absolut!

Gunda: Wenn man in Deutschland in Rente geht, dann könnte man das Leben auch genießen. Was schätzt du denn hier, was in Deutschland nicht möglich wäre oder was es nicht gibt?

Bärbel: Vieles! Also die Natur, dann das Essen gehen. Dann vom Leben her, ich habe ja bereits erzählt, dass wir mit unserem Visum zwei Angestellte haben müssen, aber wir sind auch froh, dass wir sie haben. In Deutschland habe ich schon nicht gerne geputzt und ich bin froh, dass ich hier nicht mehr putzen muss, weil das meine Pembantu macht. Das ist halt ein Riesenvorteil, dass man sich das hier für wirklich günstiges Geld leisten kann. Das wäre in Deutschland unmöglich und man verschafft dann gleichzeitig einer jungen Frau ein gutes Einkommen für ihre Verhältnisse. Dann haben wir auch einen Gärtner, der gleichzeitig noch unser Nachtwächter ist. Wobei Nachtwächter ist übertrieben, der schläft ja die meiste Zeit. Eigentlich braucht man hier keinen Nachtwächter, wir haben noch nicht gehört, dass hier was passiert, aber man hat eben einen. Es ist üblich, dass man einen beschäftigt und dann ist die kleine Familie damit auch versorgt. Es kostet wirklich nicht viel und für sie ist es ihr Familieneinkommen. Das ist eine Win-Win-Situation. Es sind Vorteile, die wir in Deutschland nicht hätten. Was wir außerdem besonders genießen, ist, dass sich unser Leben draußen abspielt. Barfuß rumzulaufen und keine Schuhe anziehen zu müssen und nur draußen sein zu können und in den Pool zu springen, wenn einem danach ist – das ist das, was in Deutschland nicht geht. Ich möchte nicht dran denken, wieder hinter verschlossenen Türen sitzen zu müssen, das was man ja in Deutschland elf-einhalb Monate im Jahr muss, weil es zu kühl ist, um draußen zu sitzen. Das ist das, was wir hier total genießen.

Gunda: Ja, oder wieder Stiefel anziehen und eine dicke Jacke.

Hier ist es manchmal eher zu heiß!

Bärbel: Das stimmt, aber gut dafür gibt es Ventilatoren oder Klimaanlagen. Damit kann man es auch aushalten. Im Moment haben wir Trockenzeit, da ist es recht windig. Temperaturen um 30 Grad lassen sich gut aushalten im Moment. Das ist richtig schönes Wetter. Abends ist es für uns oder für mich sogar ein bisschen kühl, dass ich mir manchmal sogar Socken anziehe. Aber nur manchmal, wenn es um die 22-23 Grad wird, dann kriege ich kalte Füße. In Deutschland hätte ich dann noch lange keine Socken angehabt, aber hier wird man dann doch ein bisschen kälteempfindlicher.

Gunda: Ja oder wenn es einfach mal ein paar Tage durchregnet, dann ist es auch ein bisschen kühl, gell?

Bärbel: Da muss ich sagen, dass es bei uns nie so richtig durchregnet. Wenn, dann immer nur mal so stundenweise und dann richtig, so wie aus Kübeln. Aber dass es Stunden oder tagelang durch regnet, das nicht, also mal 3-4 Stunden am Stück ist schon lang. Dann ist meist wieder blauer Himmel, von daher lässt es sich gut aushalten.

Gunda: Schön, das klingt toll.

Viele spielen ja mit dem Gedanken, im Alter auszuwandern. Ein Thema, das ganz wichtig ist, ist die Gesundheit oder sagen wir mal die gesundheitliche Versorgung. Da hat ja Indonesien oder auch allgemein Asien nicht so den besten Ruf mit ihren Einrichtungen. Wie habt ihr euch da abgesichert? Fühlst du dich da ausreichend versorgt? Was habt ihr für Vorkehrungen getroffen?

Bärbel: Wir fühlen uns absolut ausreichend versorgt. Wir haben eine internationale Krankenversicherung und die gilt weltweit bis auf wenige Länder wie die USA, wo ich eh nicht hin will. Wir haben sie schon einmal richtig genutzt, weil mein Mann ziemlich krank war, was sie in Deutschland nicht hingekriegt haben. Wir sind dann über einen Freund nach Thailand ins Bangkok Hospital und da hat er sechs Wochen gelegen. Der ganze Spaß hat ungefähr 60.000 € gekostet, das haben die komplett bezahlt. Das war eine optimale Versorgung, deswegen hat man ja auch so eine Versicherung. Es war auch gar kein Problem, da hinzukommen und das abzuwickeln.

Wir haben auf Lombok inzwischen ganz gute Krankenhäuser mit vernünftigen Ärzten, also, ich sag mal für normale Sachen würde ich hier auf Lombok gehen, das ist kein Problem. Wir haben auch eine Bekannte, die hatte neulich ein Aneurysma gehabt, also so richtig, das ist hier operiert worden und alles war einwandfrei. Sie ist wieder topfit. Es ist mittlerweile wirklich besser, das muss ich sagen. Den schlechten Ruf haben sie zwar nicht ganz zu Unrecht, aber es wird deutlich besser. In Deutschland geht’s manchmal in die andere Richtung. Das muss man hier wirklich positiv erwähnen und wie gesagt, wenn es dann was ganz schlimmes ist, dann ist Thailand immer noch eine Alternative, wo ich jederzeit wieder hinfahren würde.

Ich denke, speziell in den touristischen Gegenden ist das natürlich ein großes Plus oder in den größeren Städten auch. Aber gut, die Insel ist jetzt nicht so groß, also in maximal einer oder zwei Stunden ist mein einmal rum, je nachdem, wo man wohnt. Wenn man wirklich ernsthaft krank ist, ist es ja kein Problem, mal zwei Stunden zu fahren und erst recht, wenn man ins Krankenhaus muss. Solange man was in der Nähe hat, dann ist es auch nicht so tragisch.

Hier gibt es auch diese Puskesmas, ich glaube, die gab es früher auch in der DDR. So eine Krankenstation mit einfacher Versorgung für kleinere Sachen. Die sind wirklich in jedem kleineren Ort. Wenn man jetzt irgendwie was genäht haben muss, machen die das. Ein Bekannter hatte einen Moped-Unfall und musste genäht werden, da ist er ins Puskesmas gegangen. Da werden solche Sachen gemacht, dass mal eine Wunde versorgt wird oder so Kleinigkeiten. Die gibt’s in jedem größeren Dorf und das finde ich ganz gut, dass gerade auch die Landbevölkerung was vor Ort hat, wo sie hingehen können ohne größere Hürde. Was eben auch für sie erschwinglich ist. Mittlerweile können sie sich ja auch für relativ kleines Geld krankenversichern. Wir haben auch unsere Angestellten mit ihren Familien abgesichert, dass sie eben mal zum Arzt gehen können. Ich finde das auch ganz wichtig, dass für die einfache Bevölkerung eine Ärzteversorgung gegeben ist, wenigstens für kleinere Geschichten.

Für größere Probleme, ich meine, dann ist es eh klar, dass wir uns am besten absichern mit privaten Versicherungen. Das muss man schon machen, das war uns auch wichtig.

Es gibt auch Leute, die sagen dann: okay, lass es drauf ankommen. Das wäre mir zu riskant, es kann ja immer mal was sein. Da will ich dann schon abgesichert sein. Vielleicht bin ich da zu Deutsch oder was, aber es ist mir wichtig, dass ich abgesichert bin und im Notfall drauf zurückgreifen kann und mir optimal geholfen wird, wenn irgendwas ist.

Gunda: Kannst du denn allgemein ein paar Tipps geben für angehende Senioren, die auswandern möchten oder auch für jüngere Menschen, die denken: ach, das machen wir später im Alter. Gibt’s denn da ein paar Tipps von dir, wie man sich am besten darauf vorbereiten kann?

Bärbel: Ja, also was ich wichtig finde ist, dass man erstmal das Land kennenlernt und man schaut, worauf man sich einlässt. Das ist das Wichtigste, dass man erstmal guckt, wo es einem gefällt und wo man gut klar kommt. Auch, was einem wichtig ist, ob einem die Landschaft wichtig ist oder ob man irgendwo sein möchte, wo es Shoppingmöglichkeiten oder wo man alles vor Ort kriegt, wo man bummeln gehen kann oder ob man irgendwie in die Natur möchte. Ob man selber was bauen möchte oder was man eben für Vorlieben hat. Da sollte man dann öfters in den Urlaub hinfahren und vielleicht vorab schon mal ein paar Leute kennenlernen, die einem auch Insidertipps geben können. Das war uns im Nachhinein sehr wichtig und hat uns auch sehr geholfen nachher bei der Realisierung. Wir wussten schon sehr viel und hatten direkt Ansprechpartner, die uns sehr viel weitergeholfen haben oder sehr viele gute Tipps gegeben haben. Dadurch konnten wir halt viele Fehler vermeiden.

Wichtig ist auch, dass man nicht so blauäugig irgendwohin auswandert und dann erst merkt, worauf man sich einlässt und hüpft dann von einem Fauxpas in den nächsten. Solche Fälle gibt’s ja auch, aber das liegt wirklich, denke ich, an der mangelhaften Vorbereitung und weil man nicht weiß, worauf man sich einlässt.

Indonesien und Deutschland haben eben schon große Kulturunterschiede und auch was die Mentalität angeht. Da gibt’s schon große Unterschiede, auf die man sich vorbereiten muss. Wenn man das nicht vorher weiß, dann wird es ganz schwierig. Da ist zum Beispiel die Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit, was man ja insbesondere als Deutscher gewohnt ist. Da muss man hier gewaltige Abstriche machen und ich glaube, überall in Indonesien, also da, wo wir bisher waren. Die Leute lächeln einfach alles weg, dass da hier einer pünktlich ist, das ist ganz selten, auch wenn man Termine aus macht. Sie sagen dann „besok“ und besok heißt morgen. Wenn ein deutscher sagt, ich komme morgen, dann kommt der morgen irgendwann. Aber hier besok heißt: ich komme irgendwann mal in nächster Zeit. Es kann auch in drei Wochen sein, das ist besok, das muss man wissen.

Da muss man dann einen Termin ausmachen und wirklich hoffen, dass der dann auch zu der Uhrzeit kommt.

Das sind so Sachen, an die habe ich mich schon bisschen dran gewöhnt, aber immer noch nicht richtig. Ich glaube, das kann man auch nicht ganz ablegen, das ist irgendwie so. Aber wenn sie dann ankommen und lächeln, dann kann man ihnen auch nicht böse sein. Da ist dann irgendwie auch alles wieder gut, aber das muss man halt wissen, dass hier vieles umständlicher ist.

Wir haben selber beide auf der Bank gearbeitet, wir wissen, wie die Abläufe sein können und wenn wir mal hier irgendwas auf der Bank zu regeln haben, dauert es Stunden. Die kopieren tausend Sachen, ich weiß nicht, wie oft sie unseren Pass schon kopiert haben, obwohl sie uns kennen.

Ich kann mal eine Story erzählen, da war mein Mann in Bangkok im Krankenhaus, da war ich drei Wochen hier in der Zwischenzeit. Wir hatten ein Gemeinschaftskonto, das hatten das extra so gemacht, damit jeder selbst alleine verfügen kann. Ich wollte das dann auflösen und dann ging das nicht, er müsste mit unterschreiben. Dabei haben wir doch extra ein Gemeinschaftskonto gemacht. Ich könnte alles abheben bis auf knapp unter 1000 Rupien, aber ich konnte es nicht auflösen. Na gut, da war mein Ehrgeiz dann geweckt. Also, mein Mann war in Bangkok im Krankenhaus, aber sie brauchten seinen Pass. Da fragten sie dann, ob er den schicken kann. Dann sag ich, den kann er nicht schicken, der braucht den ja. Unsere Beraterin war auch so nett, sie meinte dann: Ich kenne sie ja, ich weiß ja auch, dass das ihr Mann ist, aber Sie wissen es doch, ich habe die Vorschriften. Letztendlich haben sie dann ein Video-Telefonat gemacht mit Zeugen und mein Mann hat dann bestätigt, dass ich das alleine auflösen darf, aber diese ganze Aktion hat fast einen Tag gedauert, bis die das endlich über die Bühne hatten. Ich hatte erst nur die Passkopien dabei und musste dann noch meinen Originalpass holen, also so ein Zirkus war das. In Deutschland wäre das undenkbar gewesen.

Ich meine, das ist jetzt ein extremes Beispiel, aber für alle Aktionen, die man hier machen will, dauert es einfach viel länger. Man braucht sehr viel Geduld.

Und man kann ja niemandem böse sein oder ein böses Gesicht machen, weil das versteht hier kein Mensch. Keiner würde verstehen, wenn ich schimpfe oder irgendwie ungehalten bin, Das wird alles weg gelächelt, das muss man lernen und oder sollte man auch lernen, weil sonst kommt man nicht so wirklich gut klar. Es wird hier nicht so anerkannt, wenn jemand wütend ist, das gefällt hier niemandem.

Gunda: Ja, da rennt man eigentlich gegen eine Wand, wenn man das Gesicht verliert.

Bärbel: Ja, das ist genau der richtige Ausdruck. Ich finde es auch eigentlich schön, weil das macht mein Leben auch leichter, wenn man sich nicht so viel ärgern muss oder so viel Ärger hat.

Gunda: Das sind dann auch positive Dinge, die wir eigentlich von den Indonesien lernen können. Wenn man ab und zu wieder lächelt und sich nicht zu sehr aufregt und böse wird.

Bärbel: Ja, kommt immer drauf an, um was es geht. Die normalen Alltagsgeschichten, wo man sich in Deutschland schon aufregt, was da auch ganz normal ist, dass man sich aufregt, das ist hier einfach keine Rede wert. Das wird hier weggelächelt und so. Das lernt man dann mit der Zeit und führt zu der Gelassenheit, die hier herrscht. Es macht vieles leichter.

Gunda: Schön. Was habt ihr denn sonst noch an spannenden Erlebnissen oder Erfahrungen in Indonesien gemacht?

Bärbel: Wir haben viel Urlaub gemacht und haben unheimlich viele schöne Sachen erlebt. Also nur auf zwei Inselgruppen waren wir noch nicht. Da, wo du lebst, waren wir leider nicht und in Kalimantan. Sonst waren wir auf allen großen Inseln.

Wir waren auf Sumatra im Leuser Nationalpark und haben Orang-Utans live erlebt, das waren unvergessliche Erlebnisse. Oder auf Komodo die Komodowarane sehen, diese imposanten Riesentiere. In West-Papua waren wir oben bei den Urvölkern. Es war unheimlich vielseitig. Wir hatten tolle Erlebnisse im Torajaland mit diesen Wahnsinns-bräuchen. Das war schon toll, muss ich sagen, also unheimlich vielseitig.

Gunda: Es ist ein unglaubliches Land. Es ist schön, wenn ihr da auch viel mitnehmen konntet. Es sind halt alles Inseln, es ist schon immer sehr langwierig, da irgendwo hin zu reisen. Man muss halt immer wieder in den Flieger steigen und manchmal aufs Boot.

Bärbel: Aber die Verbindung ist natürlich auch sehr gut, das muss man sagen, so gerade zwischen den Inseln ist das Netz schon wirklich gut ausgebaut. Also im Moment ist alles noch anders, aber wenn dann wieder normale Zeiten herrschen, dann fliegt man von Deutschland nach Bali oder nach Jakarta und von da aus kann man eigentlich alles machen. Wir haben immer Bali als Ausgangspunkt angeflogen und haben uns von da aus orientiert, wo wir hinfliegen. Das hat alles immer super geklappt.

Gunda: Das heißt, eigentlich hierher kommen und das Land anschauen und sich dann ein schönes Plätzchen suchen und sich niederlassen, oder?

Bärbel: Eben, eben. Wir haben in den ersten Jahren auch nicht wirklich gewusst, wo wir hin wollten. Wir haben keinen Plan gehabt, nur einen Zeitplan. Wir haben nichts gebucht oder nichts vorgebucht, wir haben uns einfach drauf eingelassen. Wir sind geblieben oder sind weitergefahren. Unsere Route war schon abgesteckt, aber wir waren da relativ frei und das war toll, weil da konnte man unheimlich viele schöne Begegnung erleben. Wir haben auch spontan irgendjemanden kennengelernt, der hat dann gesagt: ich fahre da und dahin oder ich mache das und das und dann hat er sich einfach angeschlossen. Das hat viel Schönes ergeben und das hat man halt nicht, wenn man einen Pauschalurlaub macht oder irgendwo ein festes Hotel hat. Man kann dann vielleicht Ausflüge machen, aber das war’s dann auch. Aber leben und sich drauf einlassen, das kann man nur, wenn man wirklich frei ist.

Gunda: Ja genau, sich darauf einlassen auf die Abenteuer.

Wie sehen denn eure Zukunftspläne aus?

Bärbel: Ich würde sagen, eigentlich, dass unser Leben genauso weitergeht, wie es im Moment oder die letzten Jahre gelaufen ist, nämlich einfach schön. Uns geht’s gut und wir genießen einfach, hier leben zu dürfen. Dass natürliche die allgegenwärtige Pandemie-Geschichte bald aufhört, dass auch hier drum herum wieder ein bisschen Normalität einkehrt. Man ist zwar persönlich jetzt nicht betroffen großartig, aber es ist gerade bei uns in Senggigi schon traurig, zu sehen, wie alles nach und nach schließt. Das macht einen traurig, muss ich sagen.

Ja, das hoffen wir alle, das sich bald alles wieder etwas normalisiert.

Gunda: Dann kann es ja die nächsten Jahre bei euch so weitergeben, oder?

Bärbel: Absolut. Es wäre auch schön, wenn uns mal wieder jemand aus Deutschland besucht, das wäre mal schön. Wir hatten lange keinen Besuch mehr gehabt hier. Das Gästezimmer steht leer, da schlafen nur unsere Katzen ab und an drin, die haben das jetzt quasi okkupiert.

Gunda: Schön, das ist trotzdem ein sehr positives Gespräch, muss ich sagen.

Bei euch ist doch alles sehr glatt gelaufen und das ist der Traum von vielen. Ihr lebt ihn jetzt und genießt euer Leben. Das ist etwas, woran man sich orientieren kann, denke ich. Dass eigentlich alles möglich ist!

Bärbel: Ja, natürlich.

Also ich muss auch sagen, wenn jemand gerne Tipps haben möchte oder so, kann er gerne mit mir in Kontakt treten. Das ist kein Problem, wenn jemand Hilfestellung braucht, oder so was. Ich bin gerne bereit. Ich war auch froh damals, dass uns Leute geholfen haben oder gute Tipps gegeben haben. Das war wichtig und ich denke, das ist für jeden wichtig, der irgend so ein Schritt plant.

Gunda: Hast du da eine E-Mail-Adresse oder irgendwas, was ich da verlinken oder angeben darf oder wie sollen wir das handhaben?

Bärbel: Ich kann dir gerne meine E-Mail-Adresse schicken.

Gunda: Gerne super, dann schreibe ich die unten in die Shownotes von der Episode mit rein. Das heißt, jeder der mag, darf sich bei dir melden.

Super, ja zum Abschluss noch meine zwei Fragen: Was vermisst du denn oder gibt’s was, das du vermisst aus Deutschland, wenn du in Indonesien bist und auch umgekehrt?

Bärbel: Was ich auch aus Deutschland in erster Linie vermisse, das ist der Kontakt zu unseren Freunden und Bekannten. Normalerweise sind wir immer einmal im Jahr nach Deutschland geflogen und haben unsere Freunde und Familie besucht und das ist jetzt schon das zweite Jahr, wo wir nicht in Deutschland waren und es ist ja auch nicht absehbar, wann es wieder mal Sinn macht, dahin zu fliegen. Also das vermisse ich manchmal ein bisschen.

So irgendwelche Sachen aus Deutschland, muss ich sagen, inzwischen gar nicht mehr, weil wir hier mittlerweile alles bekommen, was wir haben möchten. Da gibt es eigentlich nix. Andersrum, wenn ich in Deutschland bin, dann vermisse ich halt hier das freie Leben, draußen sitzen, die frische Luft, die Landschaft, die Natur, die wunderschönen Strände, das geht mir schon ab. Ich bin mal gerne drei, vier Wochen in Deutschland, aber dann auch heilfroh, wenn ich wieder nach Hause komme, das reicht dann auch.

Gunda: Super, das war es soweit.

Bärbel, schön, dass du mein Gast warst und ein bisschen was aus deinem Leben erzählt hast. Ich bedanke mich recht herzlich, terima kasih banyak. Bis zum nächsten Mal!

Bärbel: Tschüss, bis zum nächsten Mal. Ich wünsche dir alles Gute, war schön, mit dir gesprochen zu haben.

 

Das war Coconut-Talk, dein Podcast über das Leben in Indonesien.

Ich freu mich, wenn du beim nächsten Mal wieder dabei bist!

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Alle Links findest du außerdem in den Shownotes dieser Folge.

Bis zum nächsten Mal, Sampai jumpa!

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