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Transkript

Herzlich willkommen bei Coconut-Talk, deinem Podcast über das Leben in Indonesien. Mein Name ist Gunda und gemeinsam werden wir die zahlreichen Inseln Indonesiens entdecken. Mari – los geht’s!

 

Gunda: Hallo zusammen und herzlich willkommen zu einer neuen Folge bei Coconut-Talk. Ich habe mich mit Katrin aus München verabredet. Wir hatten zwischendurch zwar ein paar Verbindungsprobleme, aber ich glaube, es ist ein ganz interessantes Gespräch daraus geworden.

Katrin hat einen indonesischen Ehemann und lebt aktuell in München, hat aber zuvor drei Jahre auf Sumatra verbracht. Mittlerweile hat sie ein eigenes kleines Modelabel gegründet, das sich Dunia Dirndl nennt und über das werden wir unter anderem sprechen. Außerdem werden wir hören, wie es ihr auf Sumatra erging und welche Dinge sie in Indonesien zu schätzen gelernt hat.

Vorab aber noch ein paar Worte in eigener Sache. Wenn du mich kontaktieren möchtest, kannst du das gerne über hallo@coconut-talk.com machen. Falls dir die Folge oder allgemein der Podcast gefällt, dann drücke auf folgen und hinterlass mir eine kleine Bewertung bei Spotify oder iTunes. Wenn du außerdem jemanden kennst, der Interesse an dem Podcast hat, dann darfst du ihn natürlich auch gerne teilen.

Jetzt wünsche ich dir aber erstmal viel Spaß beim Zuhören!

 

Liebe Katrin, hallo erstmal. Schön, dass du heute mein Gast bist.

 

Katrin: Hallo, es ist schön, dass ich da sein darf. Ich bin die Katrin und wohne mit meinem Mann in München. Er ist tatsächlich Indonesier und das ist der Grund dafür, dass mich die Reise zu Coconut-Talk geführt hat. Wir sind schon seit drei Jahren hier München, wir waren aber 3Jahre davor auf Sumatra. Ich habe durch die ganze Beziehung zu Sumatra auch mein eigenes Business gegründet „Dunia Dirndl“ und vereine Dirndl mit indonesischer Batik und verschiedenen Mode-Accessoires und Fashion-Artikeln. Da werden wir bestimmt auch später nochmal drüber sprechen.

 

Gunda: Auf jeden Fall! Anfangs möchte ich aber gerne noch ein bisschen was über deine Zeit auf Sumatra erfahren. Sumatra ist ja nicht Bali oder Java, sondern eine andere Insel. Bis jetzt hatte ich in meinem Podcast auch meistens Gäste von den bekannteren Inseln, sage ich jetzt mal. Wie bist du denn damals – oder warum und wie bist du nach Indonesien gekommen und wie auf Sumatra gelandet?

 

Katrin: Ja, also ich habe ganz klassisch mein Studium hier fertiggemacht und hatte dann die Wahl, ob ich in die Arbeitswelt reingehe oder mich nochmal auf Reisen mache. Das war wirklich ein großer Traum – den ich auch tatsächlich davor schon immer mal ein bisschen gelebt hatte – dass ich mich noch mal auf Reisen begebe.

Und dann fiel Asien in den Raum, weil es ein Bereich war, wo ich noch nie wirklich auf der Welt war. Vieles andere hatte ich schon gesehen bis zu dem Zeitpunkt, aber dann wollte ich nach Asien. Ich habe dann die ersten paar Wochen auf Bali angefangen. Dort war ich mit einer Freundin, die damals mitgekommen ist. Ich bin dann weiter gereist und habe ganz verschiedene Orte in Asien gesehen: Indonesien, Malaysia, Singapur, Vietnam, Thailand. Ich habe viele verschiedene Orte kennengelernt, auch Myanmar und Indien – und beim Reisen habe ich meinen jetzigen Mann kennengelernt.

Ich war erst auf Bali und musste dann Indonesien noch mal verlassen, weil man als Tourist immer nur 30 Tage bleiben durfte. Ich habe dann einfach andere Destinationen als Zwischen-Destination genommen und wollte aber unbedingt wieder zurück nach Indonesien und mir auch Sumatra anschauen. Das stand bei mir ganz oben auf meiner Liste, weil ich tolle Geschichten gehört hatte.

Damals war ich in Bukit Lawang, ein kleiner Dschungelort bei Medan. Medan ist auch der Hauptflughafen auf Sumatra oder zumindest einer im nördlichen Teil. Von Bukit Lawang aus kann man Dschungel-Trekking machen und Orang-Utans sehen und ganz viel Natur erleben. Ich muss sagen dieses Dschungeldorf hat wirklich wahnsinnige Magie – die Leute spielen Gitarre und singen und man ist wirklich immer in diesen Gasthäusern zusammen und hat eine wahnsinnig schöne Gemeinschaft. Es verzaubert einen im Dschungel muss ich sagen.

Dort habe ich meinen Mann kennengelernt. Ich war ein paar Tage dort bzw. schon fast Wochen und musste aber wieder ausreisen. Wir haben Kontakt gehalten und ich bin von dieser eigentlichen großen Reise wieder zurückgekehrt, aber diese große Reise hat sich dann eben als Destination Sumatra entpuppt und so war ich eigentlich die meiste Zeit dort.

Nach ein paar Monaten habe in einem Kinderheim gearbeitet bzw. mitgeholfen und habe mich ein bisschen um die Kinder gekümmert, sodass ich auch eine Aufgabe auf Sumatra hatte. Ich habe ein bisschen Englisch-Unterricht gegeben und mit ihnen gemalt, gebastelt und gespielt und so.

 

Gunda: Das heißt also mit deinem jetzigen Mann hat sich das ziemlich schnell rauskristallisiert, dass das was Ernstes ist und du erstmal dort bleiben möchtest.

 

Katrin: Tatsächlich ja. Wir hatten Kontakt gehalten und dann war einfach die Option, dass ich noch mal zurückkehre und wir das Ganze noch mal anschauen. Ich habe mich aber dann eben sehr wohl gefühlt und bin tatsächlich einfach dort geblieben.

 

Gunda: Und auf einmal sind dann drei Jahre draus geworden!

 

Katrin: Genau, auf einmal sind drei Jahre draus geworden. Wir haben dann dort geheiratet. Das war eben in der ganzen Gesellschaft und natürlich im Ort so, dass man sich ab eine gewissen Punkt irgendwie entscheiden musste, damit das auch akzeptiert wurde. Es ist eine muslimische Gesellschaft und die sind doch nicht ganz so offen für eine richtige Beziehung, ohne dass man verheiratet ist.

Es war jetzt auch keine Zwangsehe – um Gottes Willen – aber es war dann schon so eine Entscheidung füreinander. Und letztendlich war es dann eine unheimlich schöne Entscheidung und die beste und eine der besten meines Lebens auf jeden Fall.

 

Gunda: Super, so soll es eigentlich sein, wenn man heiratet.

Habt ihr dann auch eine traditionelle Zeremonie gehabt – wahrscheinlich schon, oder?

 

Katrin: Ja, mehr oder weniger ja. Wir hatten nicht so eine riesige Zeremonie – da gibt’s ja auch ziemlich Unterschiede je nach Kultur. Es gibt viele unterschiedliche Stämme, kann man ein bisschen so sagen, z. B. Malayu, Batak oder je nachdem, woher die Familie innerhalb von Indonesien kommt. Da gibt es unterschiedliche Kulturen und Zeremonien.

Da hätte man auf jeden Fall noch mal viel mehr machen können, aber das war nicht so unsere Entscheidung. Wir wollten es trotzdem alles ein bisschen privater und nicht ganz so groß aufmachen, wie das manche wirklich tatsächlich dort machen, wo das ganze Dorf auf diese Hochzeit kommt und alle Bescheid wissen, dass geheiratet wird.

Da haben wir uns für eine kleinere und intimere und privatere Version entschieden. Meine Eltern waren tatsächlich dort und auch drei Freundinnen von mir aus Deutschland. Somit waren von mir auch ein paar wirklich wichtige Bezugspersonen auf Sumatra, als wir geheiratet haben.

 

Gunda: Schön. Wann habt ihr geheiratet?

 

Katrin. Das war im Dezember 2018.

 

Gunda: Ist auch schon ein paar Jährchen her.

Ihr seid jetzt aktuell zurück nach Deutschland gezogen – oder was heißt zurück, ihr seid umgezogen nach Deutschland. Aber zur deiner Zeit in Indonesien: Gibt’s da irgendwas, wo du sagst, das hat dich besonders fasziniert oder was du dort schätzen gelernt hast? Oder wo gefällt es dir denn eigentlich besser?

Keine Ahnung ob das bei dir auch so ist, dass man sich ein bisschen hin und hergerissen fühlt. Beide Länder haben natürlich positive und auch negative Seiten – was gibt’s denn da für dich, wo du sagst: Das ist Indonesien, das ist was Besonderes?

 

Katrin: Ja, das was ich vorhin schon ein bisschen angedeutet habe, als ich von dem Dschungelort erzählt habe. Was wirklich wahnsinnig besonders war, ist einfach diese ganze Gemeinschaft. Was ich so schön finde ist, man geht einfach durch die Straßen und man grüßt sich die ganze Zeit oder man geht am nächsten Haus vorbei und kann da einfach hallo sagen und es wird keiner blöd angeschaut, wenn der nächste vor der Haustür steht, man kriegt einen Tee und was zu essen.

Es ist einfach so eine wahnsinnige Offenheit da und eine Freundlichkeit für jeden und alles und das finde ich einfach so unheimlich schön, das schätze ich unheimlich. Und einfach auch diese ganze Naturkulisse und Naturschönheit. Es ist sehr schön und man kann es wirklich gut aushalten.

Es ist ein Ort für die Seele irgendwie, weil man so viel Natur um sich herum hat und da wahnsinnig runterkommen kann. Man lebt eigentlich in einer Oase, wo man gar nicht wirklich viel von der Außenwelt mitbekommt. Aber das kennst du ja bestimmt auch. Das ist unheimlich schön.

Aber natürlich hat jedes Land seine Vor- und Nachteile. Auf der anderen Seite finde ich es hier wahnsinnig schön, dass man auch irgendwie frei ist. Man kann ins Restaurant gehen und irgendwie sein Leben leben. Das hat auch was tolles, weil es auf der anderen Seite auch keinen interessiert, wie man sein Leben lebt. Das ist auch ganz schön. Wir sind hier in einer Stadt und letztendlich interessiert es keinen, was man irgendwo tut und was man macht.

Man hat dadurch eine große Privatsphäre und das ist schon das, was mir tatsächlich ein bisschen dort gefehlt hat. Mal so ein bisschen mehr, dass nicht jeder weiß, was da gerade los ist.

 

Gunda: Kann ich total nachvollziehen. Das ist auch so eine Sache, über dich immer wieder stolpere, dass Leute unangemeldet kommen. Das hat zwar auch was Schönes, aber irgendwie haben wir ja doch immer irgendwas zu tun. Und es ist schwierig, denn man will ja auch nicht unhöflich sein und dann sitzt man doch wieder und macht Smalltalk und auf einmal bleibt das eine und das andere liegen.

Das ist auf jeden Fall eine Herausforderung. Ich meine, wir leben jetzt im Dschungel ein bisschen zurückgezogen und haben mehr Privatsphäre, aber im Dorf ist das nicht so gegeben. Da ist München anonymer!

 

Katrin: Ja, es ist eine Anonymität da.

Auf der anderen Seite könnte man das jetzt auch wieder verwerfen, weil jeder mehr oder weniger mit Scheuklappen an einem vorbeirennt. Es hat Vor- und Nachteile, da kann man gar nicht wirklich sagen, was besser und was schlechter ist. Eine Mischung ist ganz gut eigentlich.

Das Schöne ist, es ist egal, wo man ist, man kann so viel davon mitnehmen und daraus lernen. Was mir diese Jahre gelehrt haben, war dieses Runterkommen. Nicht dieses: heute muss es so und so sein, sondern einfach auch mal wirklich den Tag auf sich zukommen lassen und eine richtige Spontanität zu erleben und zu erlernen.

Das ist natürlich für uns Deutsche auch ein bisschen herausfordernd, weil wir von Kindheit darauf bedacht sind, dass alles durchgeplant und so und so und so ist. Ich finde das lernt man unheimlich dort. Es tut aber auch einfach gut, mal so ein bisschen zu entschleunigen.

 

Gunda: Ja, das auf jeden Fall, das kann man mitnehmen.

 

Katrin: Dieses ganze Entschleunigen haben wir tatsächlich auch sehr mit nach Deutschland genommen. Natürlich hat man wieder viel mehr Termine und wir haben jetzt einen dreijährigen Sohn, der auch im Kindergarten ist – das ist natürlich ein Leben, wo man sich dran hält, aber einfach mal die Zeit für sich zu nehmen oder einfach zu akzeptieren, wenn der Tag mal nicht so läuft, wie man sich das vorstellt, ohne dass der Tag innerlich gleich untergeht.

Ich finde, das sind schon wirklich schöne Learnings, die ich von der ganzen Kultur mitgenommen habe und an die mich auch mein Mann täglich daran erinnert.

 

Gunda: Ja, das ist wichtig. Vor allem, wenn man das auch aufrechterhalten kann. Mir geht’s immer ein bisschen so, dass ich es in der Anfangszeit kann, aber ich bin ganz schnell in diesem Hamsterrad drin. Es ist ganz schwierig, auch wenn ich das nicht will.

Vielleicht hast du deinen Tipp oder eine bestimmte Routine, etwas, womit man sich immer wieder daran erinnern kann?

 

Katrin: Also ich muss ehrlich sein, dass ich von dem her gar nicht so viel sagen kann. Ich glaube ich habe das mittlerweile schon sehr verinnerlicht. Aber am Anfang war das für mich wirklich so, dass ich viel hinterfragt habe: Warum stört mich denn das jetzt eigentlich? Warum ist es wirklich so schlimm, wenn der Tag mal anders läuft, wie man sich das vorstellt? Was ist denn wirklich so schlimm daran?

Und lustigerweise, wenn man in der Situation ist, in der manches nicht so läuft, wie man sich das vorstellt, dann sieht man es nicht wirklich. Aber meistens, wenn man dann einen Tag später drüber nachdenkt, dann denkt man sich: ach, eigentlich war es gar nicht so schlecht, dass es so gelaufen ist, weil das und das und das ist passiert.

Meine Uroma hat immer gesagt: Es gibt nichts Schlechtes, wo nicht auch was Gutes dabei ist. Das ist gar nicht so ein essenzieller Spruch, aber das stimmt eigentlich total. Ich versuche mittlerweile, mit dieser Einstellung an alles dranzugehen. Das tut einem selber unheimlich gut, weil man nicht so gestresst ist. Aber es funktioniert auch nicht jeden Tag. Wir sind einfach auch nur Menschen.

 

Gunda: Es ist wichtig, immer wieder einen Schritt zurückzutreten. Manchmal ist man emotional so gefangen und dann ist es schwierig. Da muss man die Distanz bekommen und sagen: hey, es ist eigentlich gar nicht so schlimm. Vieles ist gar nicht so schlimm.

 

Katrin: Ja, und was fühlt sich denn eigentlich gut an, was tut mir denn gut im Moment? Das sind auch nochmal so Sachen, denn ich denke auch, dass gewisse Dinge, die im Zwang passieren und die so sein müssen, haben meisten gar nicht so ein gutes Outcome, weil einfach alles so gezwungen ist. Weil es eben kein natürlicher Prozess ist.

Da muss man einfach wirklich in sich reinhören und sich fragen, ob das jetzt alles so sein muss und was einem denn eigentlich gut tut? Und dann demnach zu handeln.

Ich bin aber jetzt auch kein Lebenskünstler.

 

Gunda: Jetzt wird’s ganz schön philosophisch, aber ich finde es super. Es stimmt schon. Und man muss einfach dem Herzen folgen und immer wieder rein hören, wie es einem geht und dementsprechend handeln.

 

Katrin: Ja, das habe ich tatsächlich auch in der ganzen Zeit in Asien gelernt und gelebt, diese wirklich nach dem Herzen gehen: wo ist mein Herz und was fühlt sich gut an? Und ich hatte auch eigentlich nie wirklich negative Erfahrungen beim Reisen, also wirklich negative. Weil ich einfach wahnsinnig gelernt habe, mit mir verbunden zu sein, wirklich zu schauen, was mir gut tut und wo vielleicht auch ein bisschen Zeichen von außen sein könnten, die mir bei gewissen Entscheidungen helfen könnten.

Manchmal ist man ja schon irgendwie in einer Situation auf Reisen, wo man sich fragt: Mensch, ist es wirklich so eine gute Idee, dass ich da mitgehe oder wie auch immer. Man muss irgendwie wahnsinnig den Leuten vertrauen. Auf Reisen lernt man dieses Menschengespür und wirklich auf sein innerstes Gefühl zu hören, was einen eigentlich immer in die richtige Richtung treibt. So wusste ich das auch mit Indonesien und meinem Mann, dass es das Richtige war.

 

Gunda: Sehr schön. Gerade bei Liebe merkt man das dann schon. Wenn’s passt, dann merkt man das!

In der Hektik von Deutschland verliert man diese Intuition, dieses Bauchgefühl häufig aus den Augen, weil man bombardiert wird von äußeren Einflüssen – so kommt mir das immer vor. Vor allem, wenn es dann irgendwie stressig ist, dann verliert man dieses Gefühl ein bisschen.

 

Katrin: Ja, weil du wegen Tipp gefragt hast – was mir halt wirklich geholfen hatte, ist, dass ich damals angefangen habe, zu meditieren. Ich habe in Malaysia, Singapur und Indien eine Vipassana Session gemacht, diese ganzheitliche Meditation. Das hat mir wahnsinnig geholfen. Für mich war dieser Vipassana Kurs, dieses 10 Tage komplett abgeschottet zu sein und nur in sich reinzuhören, gefühlt immer wie ein emotionaler Detox.

Das praktiziere ich zwar auch nicht mehr täglich, aber immer noch viel und häufig und dafür nehme ich mir auch die Zeit, weil ich weiß, dass es meine Essenz ist und mir wahnsinnig hilft.

 

Gunda: Ja, es ist ganz wichtig, Zeit für sich selbst einzuteilen.

Wie kam’s denn dazu, dass ihr nach Deutschland gezogen seid? Was gab’s für Gründe?

 

Katrin: Also einer der Gründe war, dass ich tatsächlich schwanger geworden bin und damals – das kann ich kurz erzählen, ich werde jetzt aber nicht ausholen – in Malaysia eine erste Fehlgeburt gehabt habe. Da war ich im Krankenhaus und es ging mir tatsächlich nicht so gut, da ich das auch erstmal verarbeiten musste.

Das war die erste Schwangerschaft, wo wir eigentlich zurück nach Deutschland kommen wollten. Es war geplant, dass wir mit dem Baby im Bauch nach Deutschland gehen würden, damit ich meine gewohnte Umgebung haben würde. Dann hatte ich eben diese Fehlgeburt das erste Mal und bin trotzdem nach Deutschland zurückgekommen, weil ich meine Umgebung einfach wieder brauchte.

Mein Mann war in der Zeit noch drüben in Indonesien und ich war dann auch noch mal ein paar Wochen drüben, mehr oder weniger zum Urlaub machen, und in der Zeit bin ich noch mal schwanger geworden. Dann war für mich sowieso klar, dass ich in Deutschland bleibe und wir umziehen. Das war auch völlig okay für ihn, er war total offen dafür, nach München zu kommen und für die Zeit der Schwangerschaft zu bleiben.

Für ihn haben wir dann das Visum fertig gemacht und was man eben an Bürokratie hat – das war doch recht viel, was man durchlaufen muss, bis alles fertig ist. Dann haben wir unseren Sohn bekommen und sind jetzt eben mehr oder weniger komplett hier.

Wir waren noch einmal in der Elternzeit von mir, kurz vor der ganzen Pandemie, drüben und es war ganz schön, weil wir die Familie besucht haben mit Kind. Die letzten zwei Jahre waren wir natürlich nicht mehr drüben.

Das waren die ganzen Beweggründe. Es war wirklich einfach Persönliches. Es war nicht, weil’s uns nicht mehr gefallen hat oder irgendwas, sondern vor allem, weil ich durch diese ganzen Erfahrungen wirklich hier sein wollte.

 

Gunda: Ja, das ist verständlich. Da braucht man die gewohnte Umgebung und die gewohnten Leute und Menschen um einen rum.

 

Katrin: Ja, und die Familie auch. Natürlich sind wir alle mittlerweile erwachsen, aber ich glaube jeder weiß, wie viel Halt und Kraft einfach die eigene Mama trotzdem noch gibt, und der Vater und die Familie einfach.

 

Gunda: Ja!

Gibt’s denn was, was du aktuell aus Indonesien vermisst, jetzt wo du in Deutschland lebst?

 

Katrin: Indonesisches Essen! Und die Familie.

Obwohl wir hier auch ganz viel leckeres indonesisches Essen kochen, aber mein Mann und ich sagen immer: das Essen! Und natürlich seine Familie, die mittlerweile ja auch meine Familie ist. Also da ist auf jeden Fall trotzdem immer noch ein riesengroßes Herz da drüben und eigentlich würden wir auch gerne viel mehr Zeit in Indonesien verbringen, aber ich denke, das wird jetzt auch alles wieder langsam.

 

Gunda: Ich habe zu Anfang schon erwähnt und du hast es auch schon gesagt, du hast ein eigenes Business und das nennt sich „Dunia Dirndl“. Da interessiert mich gleich schon mal, wie es zu dem Namen überhaupt kam und wie die Idee dazu entstand. also war das schon in Indonesien oder kam das erst in Deutschland – wie fing das denn an?

 

Katrin: Erzähle ich gerne. Also Dunia Dirndl ist wie gesagt mein eigenes Modelabel mit indonesischer Batik. Dirndl kommt daher, weil ich mit Dirndl angefangen habe und Dunia heißt auf Indonesisch „Welt“. Ich wollte dieses weltliche reinbringen aus verschiedenen Kulturen bzw. in diesem Fall aus der indonesischen Kultur und somit Dunia Dirndl. Viele denken immer, dass Dunia mein Name ist, aber nein, das kommt wirklich von Dunia = Welt und Dirndl, weil ich eben mit Dirndl und Trachten angefangen habe.

Die Idee dahinter entstand eigentlich durch zwei Sachen. Ich habe tatsächlich damals in einem Dirndl geheiratet. Meine Mutter hatte mir ein Dirndl aus indonesischer Batik geschneidert und das hatte ich zu unserer Hochzeit an. Ich hatte dazu entsprechend eine lange Bluse und das Dirndl war komplett lang, damit dort eben auch alles schön bedeckt war.

Es hat wahnsinnig schön rein gepasst in diese ganze Kultur und in diese Farbenfrohheit – da haben die Leute wirklich gestaunt und das hat ihnen super gut gefallen. So kam das ganze zustande mit Dirndl und indonesischer Batik, weil wir das damals eigentlich schon mal „getestet“ hatten.

Ansonsten bin ich tatsächlich mehr oder weniger in einer ganzen Schneider Familie aufgewachsen. Meine Uroma war ihr ganzes Leben lang Modell-Schneiderin in München und meine Mutter hatte das durch sie aufgegriffen. Sie hat es zwar nie wirklich beruflich gemacht, aber es ist ein großes Hobby von ihr. So bin ich eigentlich mit Schneiderei und der Liebe zu Stoffen und unterschiedlichen Stoffen und Schnitten von Kindheit an aufgewachsen.

Ich kann mich noch erinnern mit 16, 17, 18 habe ich auch meine ersten Kleider genäht und wollte mich eigentlich immer komplett beruflich in die Richtung entwickeln, aber irgendwie war es diese Vernunft mit dem Management Studium – von wegen das braucht man ja und es ist auch gar nicht so schlecht, dass ich das habe – aber es hat mich dann eben doch ein bisschen voreilig vom eigentlichen Traum weggebracht.

Jetzt habe ich das alles wieder aufgegriffen und habe meinen eigenen Onlineshop.

Es gibt mittlerweile auch Dunja Dirndl in einem Shop in München, in der Heißen Liebe und in Frankfurt in einem Freesoul – da erweitere ich quasi immer wieder die Kollektion und schaue, dass Dunia Dirndl auch in den Läden vertreten ist mit der gesamten Kollektion.

 

Gunda: Wer entwirft denn die Kleider – entwirfst du die selber?

 

Katrin: Ja, tatsächlich mache ich das alles selbst. Am Anfang habe ich mit den Dirndl angefangen und habe mit einer wirklich wahnsinnig hochwertigen Schneiderei in Indonesien zusammengearbeitet, die auch maßgeschneiderte Sachen für Leute in Indonesien machen. Da hatte ich mit einer tollen Frau zusammengearbeitet, die mir geholfen hat, das alles umzusetzen, vor allem für die Dirndl. Das war ganz toll.

Die Stoffe haben wir aus Sumatra ausgewählt. Dafür habe ich einfach geschaut, was passt und wo wir die Stoffe herkriegen. Da habe ich eine wundervolle liebe Freundin in Indonesien, die mir auch mit den ganzen Exportpapieren geholfen und allem, was eben dazu gehört von der indonesischen Seite.

Ich kann zwar mittlerweile auch ganz gut Indonesisch, aber es ist doch ganz ratsam und toll, Unterstützung von Indonesiern zu haben, da man eben auch Businessbeziehungen aufbaut und dafür ist es wichtig, dass man Leute hat, denen man hundertprozentig vertrauen kann. Da habe ich eine ganz liebe, tolle Freundin unten.

Ansonsten habe ich das alles mehr oder weniger mit ihr entworfen. Sie hat mir dann noch die Fertigung für die Dirndl gemacht, aber seitdem ich hier in Deutschland bin, habe ich die ganze Produktpalette ein bisschen ausgeweitet. Wir haben mittlerweile Accessoires für die Haare, sogenannte Scrunchies und Haarbänder. Mittlerweile habe ich auch Kimonos drin und Sommerhosen und jetzt sitze ich an Röcken.

Ich arbeite stetig die Kollektion aus, damit man eine schöne Alltagswear, aber noch im Hintergrund die Dirndl hat. Und seitdem wir wieder komplett hier sind, mache ich auch alles selbst.

 

Gunda: Schön. Ich finde das total spannend diese Fusion aus Batikstoffen und Dirndl. Ich habe selber schon ein bisschen auf der Website geschaut und ein paar nette Kleider entdeckt. Hast du denn ein Lieblingsstück?

 

Katrin: Also ich habe mich selbst in diese Kimonos verliebt. Das ist wirklich etwas, das ich mir überwerfe, wenn ich morgens aufstehe und mehr oder weniger bevor ich ins Bett gehe. Das ist für mich ein Alltagsbegleiter. Ein Dirndl ist natürlich jetzt nicht so ein Alltagsbegleiter, aber die Kimonos sind tatsächlich was, was ich persönlich auch jeden Morgen und jeden Abend anhabe oder wenn ich einfach nur zu Hause bin und eine Leggings anhabe. Jetzt im Winter habe ich einen Rolli drunter gehabt und dann einen Kimono drüber geworfen und mich einfach wohler gefühlt damit.

Im Sommer kann man sie auch schön als Jacke anziehen, dafür sind die Stoffe echt wunderschön. Sie eignen sich nicht nur für kurz nach dem Duschen, sondern sind auch alltagstauglich. Das sind meine Alltagsbegleiter und natürlich auch diese Scrunchies – ich trage Scrunchies jeden Tag.

Das ist natürlich schön, wenn man alles selbst machen kann, dann kann man sich ganz viele Dinge selbst kreieren. Ich stecke da wirklich sehr viel Herzblut und Liebe rein, weil ich es so gerne mache und mag.

 

Gunda: Ich finde das sieht man auch an den Produkten. Es sind ausgewählte, besondere Stoffe, auch von den Motiven her. Da muss man mit Herz dabei sein, sonst funktioniert das nicht. Das ist wieder das Thema aufs Herz hören.

Macht ihr denn auch Maßanfertigungen? Also wenn jetzt irgendjemand kommt und sagt: hey, ich habe da einen Stoff und möchte gerne das und das – ist das auch möglich?

 

Katrin: Ja, total. Ich mache das total gerne. Das ist das, was wirklich super viel Spaß macht, wenn man mit den Kunden oder Kundinnen gemeinsam auswählt und schaut, was zum Typ passt und was einem gefällt. Ich mach das immer wieder und habe auch einiges vor den Röcken gemacht, weil die Leute gesagt haben, dass ihnen ein bestimmter Schnitt gefällt.

Es muss auch gar nicht so sein, dass jemand zu mir herkommt und dass wir alles persönlich face-to-face besprechen müssen. Es ist natürlich super schön, weil man dann auch den Typ und die Stoffe und alles sieht. Ich habe jetzt auch hier noch kein wirkliches Atelier – ich hoffe das kommt irgendwann – aber das geht auch alles, dass man sagt: ok, ich schick Stoffproben oder man schaut einfach erstmal über Bilder, was einem gefällt.

Von den Kundinnen her sage ich mal, je älter man wird, desto eher weiß man auch, was einem steht und worin man sich wohl fühlt. Von daher ist meistens auch gar nicht mehr der Beratungsbedarf da. Viele wissen mittlerweile, worin sie sich wohl fühlen und welche Farben zu ihnen passen.

Ansonsten bin ich für alle Fragen natürlich jederzeit erreichbar und mach das auch liebend gerne. Natürlich ist es auch super schön, wenn die persönlichen Nachrichten kommen oder jemand sagt: hey, passt alles, es ist wunderbar und ich ziehe es super gerne an. Das ist natürlich One-and-one-Feedback, das wahnsinnig wertvoll ist.

 

Gunda: Gibt es irgendwas, was besonders gut ankommt oder wo du sagst, das läuft ständig? Gibt’s da eine Sache oder zwei?

 

Katrin: Natürlich. Super gut laufen diese ganzen Haaraccessoires, aber das ist auch einfach dem Preis geschuldet, weil die nicht ganz so preisintensiv sind. Da geht auch ganz viel im Vorbeigehen in den Shops. Ich denke, viele sehen die Stoffe und finden es toll und nehmen es einfach mal schnell mit.

Die Kimonos sind bei 160 € und für mich war es ganz wichtig, eine Preisklasse zu wählen, sodass ich natürlich auch was verdiene – denn wir müssen alle von was leben – aber eben auch nicht zu hoch, sodass sich trotzdem Leute das leisten können. Ich sag mal so, wenn man ein bisschen gespart hat und sich was gönnt, dann ist die Preisklasse noch in Ordnung und sprengt nicht jegliches Budget.

Das war mir wichtig, dass ich ein bisschen im Mittelmaß bin, aber es trotzdem eine kleine Investition ist. Von daher geht es nicht wie eine Massenanfertigung.

Das sind die Sachen, die wunderbar laufen. Die Dirndl auch immer wieder, aber geschuldet der ganzen Situation war das natürlich jetzt nicht der beste Verkäufer.

 

Gunda: Aber es scheint doch anzukommen, wenn du auch in Geschäften zu finden bist. Du hast vorhin gesagt Frankfurt und München – das ist ja schon definitiv eine Erweiterung.

 

Katrin: Ja, auf jeden Fall. Das ist auch wirklich das Ziel, dass ich einfach auch mehr in Geschäften bin. Ich würde super gerne früher oder später – wir sind jetzt gerade in den Kinderschuhen eines Umzugs – da schauen wir, dass wir vielleicht irgendwie was bekommen, wo ich dann auch ein Atelier ausbauen kann. Das wäre natürlich super schön. Dass man auch mehr oder weniger einen Showroom hat, zu dem die Leute kommen und sich verschiedene Sachen anschauen können.

Ich würde jetzt ungern, dadurch, dass ich Mama bin und auch andere Sachen habe, wirklich den ganzen Tag in einem Laden oder in meinem eigenen Laden stehen. Aber es wäre schön, wenn es ein Atelier gibt, wo man Termine ausmachen kann mit bestimmten Öffnungszeiten. Wo man physisch die Sachen anschauen kann und das alles kennenlernen darf.

 

Gunda: Das ist toll. Dann gibt’s auf jeden Fall eine Anlaufstelle in München. Ein Laden, wo man dich antrifft und wo man die Dinge auch vor Ort besprechen und anschauen kann.

Also ich würde auf jeden Fall vorbeikommen in ein Dunia Dirndl Atelier.

 

Katrin: Ja oder dass man sich persönlich kennenlernt. Es muss ja auch die Wellenlänge stimmen und man muss sich einfach auf beiden Seiten wirklich wohl fühlen. Ich glaube das ist super wichtig. Gerade bei Dirndln, die ein bisschen ein emotionaler Kauf sind, muss es einfach drum herum alles irgendwie stimmen.

Es ist auch schön, wenn man wieder ein bisschen auf diese ganze Connection aus ist und nicht immer nur auf Online-Shop, bei dem man drauf klickt und das kommt irgendwie zu einem. Ich versuche das auch in den Päckchen, die ich packe, wenn über den Online-Shop bestellt wird, dass ich dann trotzdem auch immer meine persönliche Note mit einbringe und noch ein Geschenk mit reinlege oder irgendwie was Besonderes mache. Damit es einfach schöner ist und sich die Kundinnen auch wirklich freuen, wenn sie es öffnen dürfen.

 

Gunda: Ja, schön.

Und wie sieht’s bei euch privat aus? Bleibt ihr jetzt erstmal in Deutschland oder geht’s irgendwann wieder zurück nach Indonesien?

 

Katrin: Wir haben tatsächlich vor, erstmal hier zu bleiben, zumindest als Hauptbasis, sage ich mal. Wir würden gerne wieder für ein paar Wochen nach Indonesien gehen und werden das dieses Jahr auf jeden Fall in Angriff nehmen, um die Familie zu besuchen und dort Zeit zu verbringen.

Aber hauptsächlich werden wir hier sein. Mein Mann ist jetzt hier in eine Arbeit eingebunden und fühlt sich auch mittlerweile wirklich wohl hier. Das ist vielleicht noch mal ganz interessant, obwohl er von so einer ganz unterschiedlichen Kultur und Lebensart kommt, hat er tatsächlich hier wahnsinnig gut Fuß gefasst und auch seine eigene kleine indonesische Community und Leute und Anlaufstellen außerhalb der Familie und unserer Beziehung – was ich unheimlich wichtig finde für eine gesunde Familiendynamik. Das macht es natürlich umso leichter und umso schöner hier und somit ist von uns beiden auch wirklich der Wunsch da, dass wir erstmal hier bleiben. Aber hoffentlich immer mal wieder nach Indonesien kommen.

 

Gunda: Ja, da drücke ich euch natürlich die Daumen, dass das bald wieder geht und ihr da auch zum Urlaub machen hinfliegen könnt.

 

Katrin: Ja, das wäre natürlich schon schön. Der Kleine ist wie gesagt 3 Jahre alt jetzt, da ist auch noch ein bisschen Zeit hin. Denn ich glaube, wenn dann die Schule losgeht, ist man natürlich nicht mehr ganz so frei, was das angeht, aber jetzt sind wir da eigentlich noch recht flexibel. Trotz alledem finde ich muss man dann als Eltern einfach ein bisschen nachdenken, weil wir ihn auch nicht die ganze Zeit hin- und herschleppen wollen. Das funktioniert nicht was die Stabilität für ihn betrifft. Mit drei hat er trotzdem schon seine Freunde und Anlaufstellen – auch noch nicht so ausgeprägt, aber es gewinnt natürlich alles an Bedeutung.

Da ist dann nicht mehr nur die Mama und der Papa wichtig, sondern eben auch das Umfeld und alles drum herum. Wir möchten auf jeden Fall darauf achten, wie gut ihm das alles tut und wie er das mit macht.

 

Gunda: Ist mit einem Kind natürlich immer ein bisschen anders.

 

Katrin: Ja, auf jeden Fall. Wir schauen einfach, wie es der Familie und uns gut tut. Aber wir werden trotzdem erstmal in Deutschland bleiben. Ist ja auch schön für Dunia Dirndl, dass ich das so weiterführen kann.

 

Gunda: Ja, stelle ich mir leichter vor aus Deutschland.

Wo kann man dich denn finden? Website-technisch, magst du da mal was durchgeben, falls es Interessenten gibt, die direkt mal reinschauen möchten?

 

Katrin: Klar, gerne. Also meine Website ist www.dunia-dirndl.com . Man findet die ganzen Produkte oder zumindest einen Teil der Produkte auch bei dem Store „Heiße Liebe“, die haben auch einen Online-Store, auf dem Dunia Dirndl vertreten ist.

Ich bin auf Instagram oder Facebook immer unter Dunia Dirndl erreichbar – da kann man auch mal rein stöbern. Auf den Kanälen poste ich immer aktuelles, auch von meiner Journey vom Nähen her, so in die Richtung Behind-the-scenes, dass man hinter den Kulissen was erfährt – für die, die Interesse haben.

Auf meiner Website habe ich auch einen Newsletter, den man abonnieren kann. Da werde ich die Leute nicht zuspammen, aber immer mal wieder gibt’s Aktionen oder Hintergrund-News oder kleine Storys, die ich da ab und zu teile.

Diejenigen, die fleißig zugehört haben, bekommen einen Rabattcode von 20% auf meiner Webseite auf das gesamte Sortiment. Den Rabattcode schreiben wir unten in die Podcast Beschreibung. Dann könnt ihr einfach auf den Link klicken bzw. den Rabattcode an der Kasse eingeben und kriegt 20% auf die Produkte bei www.dunia-dirndl.com . Danke schön!

 

Gunda:  Super, danke. Ich verlinke das auf jeden Fall und hoffe, dass du da einige Interessenten dazu gewinnst!

Das war’s jetzt eigentlich von meiner Seite aus – wenn du dem nichts mehr hinzuzufügen hast?

 

Katrin:  Vielen Dank, dass ich da sein durfte – zumindest virtuell – und vielen Dank für das Gespräch. Ich hoffe, dass die Story vielleicht ein bisschen inspirieren und ermutigen konnte, auf die eigenen Gefühle zu hören und dem Herzen zu folgen. Manchmal tut man das eher nicht, aber letztendlich führt es einen immer wieder genau an den gleichen Punkt zurück, wenn man nicht den Herzensweg geht. Deswegen ermutige ich alle Zuhörer genau das zu tun.

 

Gunda: Perfekt. Ich kann das nur zurückgeben. Vielen Dank für deine Zeit und dass du dabei warst. Ich fand’s super spannend und interessant, was du erzählt hast und bin mir auch sicher, dass wir werden uns bestimmt mal in der alten Heimat treffen werden – München ist ja nicht so weit weg und das ist bei mir immer der erste Stopp. Da werde ich definitiv mal vorbeikommen!

 

Katrin: Aber deine Ecke finde ich auch gut und sehr spannend. Wer weiß, vielleicht reisen wir auch mal in deine Richtung.

 

Gunda: Gerne, ihr seid jederzeit willkommen!

Ansonsten ja wünsche ich euch alles Gute und dass es so erfolgreich weitergeht. Bis zum nächsten Mal! Tschüss.

 

Katrin: Tschüss.

 

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Das war Coconut-Talk, dein Podcast über das Leben in Indonesien. Wenn dir diese Folge gefallen hat, klicke auf „folgen“ bei Spotify oder hinterlasse mir eine 5-Sterne-Bewertung bei iTunes. Danke schön! Bis zum nächsten Mal – sampai jumpa!

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